Marktrücknahme valsartanhaltiger Blutdruckmedikamente

HinweisSeit 4. Juli dieses Jahres besteht ein vorsorglicher chargenweiser Rückruf einiger valsartanhaltiger Blutdruckmittel. Deren Wirkstoff stammt vom chinesischen Hersteller Zhejiang Huahai Pharmaceuticals und kann mit dem potentiell krebserregenden N-Nitrosodimethylamin verunreinigt sein.

„Potentiell“ bedeutet, dass die krebserregende Wirkung nicht gesichert aber möglich ist.

Falls Sie ein valsartanhaltiges Blutdruckmedikament einnehmen, sollten sie dieses allerdings nicht abrupt absetzten, sondern nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt durch ein Produkt eines der vier nicht betroffenen Hersteller (Novartis, TAD, Aurobindo, Mylan) ersetzen.

Eine aktuelle Liste der vom Rückruf betroffenen Arzneimittel finden Sie unter folgenden Internet-Links:
https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/Weitere/Archiv/2018/201807091.html?idU=1
https://www.abda.de/amk-nachricht/artikel/online-nachricht-amk-liste-der-chargenbezogenen-rueckrufe-valsartan-haltiger-arzneimittel/

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Häufige Infekte/ständig verschnupft – wie kann ich meine Immunabwehr unterstützen?

PillenIn der Winter- und Infektzeit boomt der Markt von frei verkäuflichen, teilweise kostspieligen Medikamenten, Vitaminen, Mineralien, Nahrungsergänzungsstoffen usw., die zur Stärkung der Abwehrkräfte angeboten werden.

Ob die erwünschte Wirkung dann auch tatsächlich eintritt, kann niemand garantieren und ist in der Regel auch nicht durch glaubwürdige wissenschaftliche Studien belegt.

Die sicherste und kostengünstigste Maßnahme zur Stärkung der Immunabwehr ist eine gesunde Lebensweise! Darunter verstehen wir vor allem: Ernährung mit viel Obst und Gemüse, viel Bewegung an der frischen Luft, ausdauerfördernde sportliche Betätigung – Faustregel: dreimal pro Woche ca. 30 bis 40 Minuten schwitzen durch körperliche Aktivität.

Grippe oder Erkältung (grippaler Infekt)

Grippe oder Erkältung (grippaler Infekt) – wie sind die Unterschiede?

Hinweis

Bei einer Grippe kommt es meist zu plötzlichen heftigen Symptomen wie hohes Fieber bis 41 Grad, starke Kopf-, Hals-, Glieder und Gelenkschmerzen, Schweißausbrüche, starker trockener Husten. Hier können Sie sich durch die Grippeimpfung schützen.

Bei einem grippalen Infekt (Erkältung) sind die Symptome zu Beginn schwächer und entwickeln sich langsamer, es bestehen Schnupfensymptome mit verstopfter Nase und Niesen. Hier bietet die Grippeimpfung keinen Schutz. Der beste Schutz ist eine gesunde Lebensweise mit viel Bewegung an der frischen Luft.

 

Stärkung des Immunsystems

obst-300x200In der jetzt beginnenden infektionsträchtigen Zeit ist die Stärkung des Immunsystems durch eine gesunde Ernährung mit viel Obst (Vitamin C) und regelmäßiger körperlicher Ertüchtigung (möglichst an der frischen Luft) sehr wichtig.

Bei akuten oder gehäuft auftretenden Infekten leistet häufig eine Infusionsbehandlung mit hochdosiertem Vitamin C und eine Aufbaukur mit Vitamin B Komplex Injektionen sehr gute Dienste. Informationen hierzu und über andere sinnvolle individuelle Gesundheitsleistungen erhalten Sie gerne nach Rückfrage bei unserem Team.

Grippezeit. Denken Sie an die Grippeimpfung!

Pünktlich zum Herbstbeginn steigt auch wieder die Anzahl der Grippefälle. Schutz vor der Infektion mit dem Grippevirus bzw. eine Linderung der Beschwerden bei trotzdem stattgefundener Infektion bietet die jährliche Grippeimpfung. Empfohlen wird sie vor allem für die folgenden Risikogruppen:

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  • Personen über 60 Jahre
  • Schwangere ab dem 3. Trimenon
  • Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Asthma, Herzerkrankungen, Immunschwäche
  • Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen
  • Personen mit beruflichem Risiko für Eigen- oder Fremdinfektion, z. B. im Gesundheitswesen, Sozialwesen oder mit Publikumsverkehr

Reiseimpfungen

impfen-300x200Für viele beginnt jetzt wieder die Reisezeit. Die anstehende Reiseplanung sollte man zum Anlass nehmen, seinen Impfschutz zu kontrollieren und ggf. aufzufrischen zu lassen. Die Impfung gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten soll grundsätzlich alle 10 Jahre aufgefrischt werden. Je nach Reiseland sind oft die Impfungen gegen Kinderlähmung, Hepatitis A, Typhus, Tollwut usw. erforderlich. Nützen Sie unser Angebot zur Reiseimpfberatung.

Zecken

zeckenIm Frühjahr beginnt wieder die Zeckensaison. Da wir in Mittelfranken auch zu den Risikoregionen für die, durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung (FSME) gehören, ist eine Impfung bei uns sinnvoll.

 

Pollenallergie

pollen-300x200Bedingt durch die milden Winter, beginnt die Pollensaison und damit die Leidenszeit für Patienten mit Heuschnupfen und allergischem Asthma immer früher. Bei den Frühblühern (Birke, Erle, Hasel) begann der Pollenflug schon in den warmen Januartagen, so dass es hier für eine Desensibilisierung schon zu spät ist. Hier sollten sie sich rechtzeitig mit den nötigen Medikamenten versorgen. Bei den Allergien gegen Gräser und Getreide könnte man allerdings jetzt noch mit einer Desensibilisierungsbehandlung beginnen, was nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen die effektivste Therapie ist.

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema und organisieren für Sie die nötige Behandlung.